digilog

"digilog" ist das Akronym für "Digitale und analoge Begleiter für eine alternde Bevölkerung" (Digital and Analog Companions for an Aging Population) eines 2017-2018 vom Brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK), Potsdam, geförderten Verbundvorhabens aus 37 Partnern.

Inzwischen ist es aber auch zunehmend die Abkürzung für neue Ideen, den Zugang zu Gesundheit mit den Mitteln der Digitalisierung unter Einbeziehung von ärztlichem und Pflegepersonal (Stichwort: die “analoge” Schwester Agnes) zu erleichtern.

Die Idee dahinter ist, die Sicherung und Weiterentwicklung gesundheitlicher Versorgung (wie von sozialen Sicherungssystemen insgesamt) durch die digitale Überbrückung von Entfernungen im realen wie im übertragenen Sinn zu gewährleisten.

Im Unterschied zu vielen telemedizinischen Initiativen, die letztlich medizinische Call Center etablierten, deren Dienste abonniert werden sollen, ist das eHealth Center aus digilog ein “Umspannwerk”, in dem inhaltlich und formal unterschiedliche Datenströme (z.B. EKGs, Blutdrücke, Labordaten etc.) zusammenlaufen, analysiert, integriert und befundet weiterverteilt werden. Ziel ist es, das Integrieren von Daten, das im real life der Arzt am Krankenbett und hinterm Schreibtisch macht, während er Patient und Befunde mustert, zunächst durch machine learning und Methoden der articifial intelligence vorauszuwerten. Die Befundfreigabe und -autorisierung erfolgt durch einen Arzt/eine Ärztin.

de_DEGerman
en_GBEnglish de_DEGerman