Beitrag 4 digilog

Liebe Mitstreiter/innen,

Fausts erste Sätze würden die letzten Wochen ganz gut zusammenfassen (Sie wissen schon):

Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie Durchaus studiert,
mit heißem Bemühn…

Dabei nahm die Juristerei einen prominenten Platz ein, da fünf Kooperationspartner mit jeweils eigenen Juristen sich einigen mussten und elf Unterauftragsnehmer dies & das an dem Muster-Unterauftragsvertrag verbesserten, was wiederum das Justiziariat der MHB zu kommentieren hatte. Ich möchte Sie nicht langweilen, aber es braucht immer wieder einen Schuss Philosophie, um diese multilaterale Schriftverkehre zu bestehen (von der Theologie zu schweigen). Nicht überraschend ist der erste Unterauftragsnehmer, der pragmatisch diese Hürden nahm, ein Start-up.

Wie Sie wahrscheinlich wissen, brauchen wir für die Unterauftragsverträge in der Anlage a) die "Meilensteine", b) einen diesen Meilensteinen zugeordneten Zeitplan, damit danach die Tranchen der Förderung ausgeschüttet werden können.

Take-Home-Message: Pragmatismus und Schnelligkeit ist Geld!

Gleichzeitig ist es erforderlich, dass Sie die Alleinstellungsmerkmale/USPs Ihres Unternehmens/Ihrer Institution, die die MHB in Unterauftrag nimmt, auflisten. Falls Sie dies akribisch machen, ersparen Sie sich und uns eine öffentliche Ausschreibung dieses Unterauftrags.

Versuchen Sie sich bitte mit all diesen (unerwarteten?) Work Packages nicht in die Sommerpause zu retten! Mein Vorschlag für die deadline: 15.07.2017. Und nutzen Sie bitte mich als Gesamtkoordinator aus, falls es Erläuterungsbedarf gibt! – damit es nicht heißen möge:

Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!

Lassen Sie mich von Goethe zu Sepp Herberger kommen:

nach dem Spiel ist vor dem Spiel

– dass digilog die Förderung durch das MWFK errungen hat, richtet den Blick auf weiterführende Förderinstrumente und den Gesundheitscampus Brandenburg insgesamt.

Unter den weiterführenden Förderinstrumenten nimmt sicherlich der Innovationsfonds allein aufgrund der Größe seiner finanziellen Ausstattung einen prominenten Platz ein. Es gibt mehrere Initiativen aus digilog heraus, die sich für die "Welle" im Herbst d.J. aufstellen möchten. Und es sind spannende Projekte darunter! – die aktuellen Stichworte lauten "Risikoschwangerschaften", "Tele-Psychiatrie", "Serious Gaming und VR".

Bitte lassen Sie es mich wissen, falls Sie Ideen für digilog-Spin offs haben! – falls ein Koordinator zu etwas nütze ist, dann zum Koordinieren.

Ein weiteres, hochinteressantes Förderinstrument ist "WIR!" (https://www.bmbf.de/de/wir--wandel-durch-innovationen-in-der-region-4056.html).

Dafür gab es am 15.06. ein erstes Treffen im MWFK. Das "WIR!"-Förderinstrument sollte im Anschluss an die Bemühungen um den Gesundheitscampus Brandenburg als Chance für eine inhaltliche und organisatorische Strukturierung der Wissenschaftslandschaft Brandenburg begriffen werden. Dabei sollten alle innovativen Ansätze der ursprünglichen 7 Cluster und die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Industriepartner einbezogen werden.

Es wurde ein gemeinsames Projekt für "WIR!" skizziert; Arbeitstitel "ReGinE", "Regionale Gesundheit durch innovative Entwicklungen" (zweistufiges Verfahren: Konzeptskizze). Dieses Projekt könnte den Zugang zu Gesundheit thematisieren (und damit auch die Determinanten eines ungleichen Zugangs und die Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken) in all seinen Aspekten.

Besonderes Gewicht kommt folgenden Themen zu:

  1. gesellschaftliche Rahmenbedingungen von Gesundheit und Krankheit, patient empowerment (Einbezug Zivilgesellschaft) und Gesundheitskompetenz,
  2. Digitalisierung (digital health, Health 4.0) mit den Herausforderungen Datenintegration, miniaturisierte Sensorik- und Therapiesysteme, Organersatz- und assistenzsysteme incl. Biokompatibilität, m-/eHealth (die die Medizin zum Patienten zu bringen vermag, POC),
    digilog: Digitale und analoge Begleiter für eine alternde Bevölkerung
  3. Genetik als Basisinformation für eine durch mHealth laufend aktualisierte individualisierte Medizin.

Die beiden großen Revolutionen in der Medizin des jungen Jahrhunderts, Digitalisierung und Genetik, sollten in einem Projekt für eine Modellregion zusammengebracht werden und so möglicherweise eine Blaupause für strukturähnliche Regionen in Deutschland – "WIR! – abgeben.

digilog goes – nicht Bonn, nicht Hannover, but: Boitzenburger Land?

 

Das Dialogforum Kreatives Brandenburg ist eine Veranstaltung der Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation mit Unterstützung des MWE. Ziel des Dialogforums Kreatives Brandenburg ist es, die Kultur- und Kreativwirtschaft des Landes untereinander, aber auch mit mittelständischen Unternehmen anderer Branchen ins Gespräch bringen. Eine Frage lautet: Wie können wir unter dem Vorzeichen des digitalen Wandels erfolgreich sein, kreativ wie auch wirtschaftlich, auch und gerade im regionalen oder ländlichen Umfeld. Am 30.06. stellt sich digilog dabei vor (https://www.kreatives-brandenburg.de/veranstaltung/dialogforumkreatives-brandenburg-teil-2-digitalitat-gestaltung/; Kontakt: Sina Hoffmann, fon +49 331982225-09, e-mail sina.hoffmann@businessschool-berlin.de).

Am Dienstag, dem 04.07.2017 wird das (verschobene) erste Treffen der drei geförderten Cluster "steigen": ab 15:00 in BRB (Nicolaiplatz 19). Von 15:15-16:45 sind separate Arbeitstreffen der drei geförderten Verbundvorhaben geplant, von 16:45-17:30 ein "offenes" Get-Together, von 17:30-18:15 der Gastvortrag von Prof. Wedemeyer und von 18:154-19:00 eine gemeinsame Sitzung mit Übretsi8chsberichgtreen der Cluster und einer Diskussion des Kooperationsfortschritts. Sie alle sind natürlich herzlich eingeladen: von Ihrem Mitwirken hängt der Erfolg ab!

Herzliche Grüße -
Ihr
Kurt J.G. Schmailzl

Juli 25, 2018 Digilog
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