Kurt J.G. Schmailzl

Kurt-Schmailzl

Kurt J.G. Schmailzl studierte in München und Berlin Sozialwissenschaften, Physik und Medizin sowie Kunstgeschichte. Er schloss die drei erstgenannten Studien ab, und promovierte in Soziologie und Medizin. Er arbeitete zunächst auf dem Grenzgebiet von Medizin, Physik und Technik bei E. S. Bücherl in Berlin am Projekt Künstliches Herz. Seine medizinische Dissertation beschäftigt sich mit der Frage, ob eine Regelung des künstlichen Herzens nötig und wie sie heute möglich sei. Parallel legte er in Soziologie eine Diplomarbeit zum französischen Strukturalismus vor und promovierte anschließend in Sozialmedizin.

Als Autor arbeitete er mit Malern zusammen, die seine Texte illustrierten. Er wird als markante Figur am geografischen und kulturellen Abriss von Ost und West nach dem Fall des Eisernen Vorhangs angesehen und arbeitet in einem NGO-Beratergremium für die EU in gesundheitspolitischen Fragen.

2006 wurde er zum Honorarprofessor an der Universität Rostock ernannt. 2008 wurde er zum Professor für International Health Management an die University of Management and Communication (FH) und Dekan des neuen Fachbereichs „Health“ in Potsdam berufen. Von 2012-2013 war er Gründungsdekan der Fakultät „Gesundheit“ an der Medical School Berlin (MSB).

Seit 2014 ist er für Medizinische Soziologie und Versorgungsforschung an der neuen Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) „Theodor Fontane“ berufen, seit 01.10.2018 als Seniorprofessor, u.a. mit den Schwerpunkten Gender Medicine, Digital Care, Digital Ethics, künstliche Intelligenz und Versorgungsgerechtigkeit.

Curriculum Vitae

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